MATTHÄUS 28, 18.19 TAUFE IM NAMEN VON DREI?

Ist die Taufe im Namen ´des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes´ wirklich ein biblischer Ansatz?

  • „Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was Ich euch befohlen habe.“ {Matthäus  28, 18.19} 

In der Apostelgeschichte beschreib der Evangelist Lukas die gleiche Aussage von Jesus, aber nur als Aufruf Jesu, die Wahrheit zu allen Völkern zu verkündigen, ohne jegliche Beschreibung einer Taufe im Namen der Dreieinigkeit:

  • „Aber ihr sollt Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt, und dann sollt ihr meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria, ja bis ans Ende der Erde.” {Apostelwerke 1,8}

Warum? Weil dieser Vers in Matthäus 28,18.19 erst im Jahr 325 verändert wurde, um die Dreieinigkeitslehre zu unterstützen und diese einzuführen. Wir kennen folgende Tatsachen: die „Lehre der Dreieinigkeit“ war neben dem „Leben nach dem Tode“ die Grundlage vieler heidnischen Religionen. Kaiser Konstantin hat während dem Konzil in Nizea im Jahre 325 angeordnet, dass eine ökumenische Bibel zusammengestellt wird, zum Zwecke der Vereinigung der Heiden und Christen. Diese Aufgabe hat er dem leitenden Bischof Eusebius von Caesarea anvertraut, der jenes implementierte, was Bischof Origen bereits früher ohne Erfolg versucht hatte. Interessant ist, dass Bischof Eusebius den oberen Vers in seinen Werken vor Nizäa 17 mal auf andere Art zitiert hat, und zwar:

  • „…Darum gehet hin und lehret alle Völker in meinem Namen und lehret sie alles halten, was Ich euch befohlen habe…“ {Eusebius: Proof of the Gospel, Book III, ch 6, 132 (a), p. 152} 
  • „ …gehet hin und lehret alle Völker in meinem Namen…“ {Eusebius: Proof of the Gospel, Book III, ch. 7, 136 (a-d), p. 157}
  • „…lehret alle Völker in meinem Namen…“ {Eusebius: Proof of the Gospel, Book III, Chapter 7, 138 (c), p. 159} 
  • „…gehet hin und lehret alle Völker in meinem Namen…“ {Eusebius: Oration in Praise of Emperor Constantine, Chapter 16, Section 8} 
  • „…gehet hin und lehret alle Völker in meinem Namen…“ {Eusebius: Book III of his History, Chapter 5, Section 2, (about the Jewish persecution of early Christians)} 

Aus dem Grund ist es nicht erstaunlich, dass nach der Einführung der Dreieinigkeit im Jahre 325. Eusebius plötzlich seine Art des „Ausdruckens“ verändert hat, so dass in seinen folgenden 5 Werken danach nur noch die heutige Form dieses Verses steht. Die ganze Bibel kennt nur die Taufe ´im Namen Jesu´. Da die wahre Bibel sicherlich nicht sich selber widerspricht, und der Vers Matthäus 28,19 direkt allen anderen Versen widerspricht, ist dies bereits der stärkste Beweis der Fälschung. Die eine Konstellation hebt die andere auf, und beide gleichzeitig sind unmöglich. Gott widerspricht Sich Selber nie!

  • Da sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des HERRN Jesu. Und da Paulus die Hände auf sie legte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten mit Zungen und weissagten..“ {Apostelgeschichte 19,5.6}
  • „Da sie aber den Predigten des Philippus glaubten vom Reich Gottes und von dem Namen Jesu Christi, ließen sich taufen Männer und Weiber.“ {Apostelgeschichte 8,12}
  • „Welche, da sie hinabkamen, beteten sie über sie, daß sie den heiligen Geist empfingen. Denn er war noch auf keinen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen Christi Jesu. Da legten sie die Hände auf sie, und sie empfingen den heiligen Geist.“ {Apostelgeschichte 8,15-17}
  • „Und er ordnete an, dass sie im Namen Jesu Christi getauft würden.“ {Apostelgeschichte 10,48} Interlinearübersetzung
  • „Denn wieviel euer auf Christum getauft sind, die haben Christum angezogen.“ {Galater 3,27}

Wessen Namen rufen wir, um bei der Taufe von der Sünde gewaschen zu werden? Dreieinigkeit?

  • „Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des heiligen Geistes.“ {Apostelgeschichte 2,38}
  • „Und nun, was verziehst du? Stehe auf und laß dich taufen und abwaschen deine Sünden und rufe an den Namen des Herrn!„ {Apostelgeschichte 22,16}

Existiert ein anderer Name ausser dem von Jesus, der und unter dem Himmel retten kann?

  • „Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ {Markus 16,16}

Warum kommen dann die Behauptungen, dass diese Taufe nicht nur im Namen Jesu erfolgt? Eigentlich ist die Taufe und das Eintauchen in das Wasser ein Symbol nur Seines und nicht eines Dreieinigen Todes, Seines Liegens im Grab und Seiner Auferstehung. Nur Jesus starb, und durch die Taufe zeigen wir die Annahme Seines Opfers für uns, und werden dadurch Christen. Der Apostel Paulus betont klar, dass die Taufe nur im Namen Jesu geschieht, und dass dieses mit dem Opfer Jesu verbunden ist:

  • “Ist zerteilt Christus? Etwa Paulus ist gekreuzigt worden für euch, oder auf den Namen Paulus seid ihr getauft worden?“ {1. Korinther 1,13}
  • „Wisset ihr nicht, daß alle, die wir in Jesus Christus getauft sind, die sind in Seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf daß, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln.“ {Römer 6,3.4}
  • „Indem ihr mit Ihm begraben seid durch die Taufe; in welchem ihr auch seid auferstanden durch den Glauben, den Gott wirkt, Welcher Ihn auferweckt hat von den Toten.“ {Kolosser 2,12}

Unten befindet sich der Ausschnitt aus Shem Tob’s MSS Hebrew Matthew Gospel, Matthäus 28. Kapitel, und kommt aus dem Buch von Dr. George Howard, der ein Spezialist für Hebräische Sprache ist. Dieses Manuskript befindet sich im Original in Jewish Theological Seminary of America in New York. Es wurde von den Hebräern aus dem ersten Jahrhundert gerettet, und im 14. Jahrhundert gefunden. 

Im 14. Jahrhundert existierte gar keine Diskussion über die Dreieinigkeit, und somit wäre ein diesbezügliches Falsifikat, das die dreifache Form der Taufe entfernen würde, sinnlos! Und in diesem alten Originalmanuskript des Evangeliums Matthäus 28,19 steht keine trinitarische Form der Taufe, d.h. keine diesbezügliche Aussage Jesu. Wie es auch die ältesten Gemeindeleiter vor Konstantin bestätigen, hat Matthäus sein Evangelium auf Hebräisch geschrieben, und nicht auf dem ihm fremden Griechisch, wie es heute von den meisten Theologen behauptet wird, im unbewussten Versuch, die Wahrheit zu zertreten.

  • Matthäus hat gleichzeitig unter Hebräern das auf ihrer Sprache geschriebenes Evangelium ausgebreitet, während Petrus und Paulus in Rom gepredigt und die Fundamente der Kirche aufgestellt hatten.“ {Irenaeus (2. Jahrhundert): Adv. Haer. 3.1.1 „Matthew also issued a written Gospel among the Hebrews in their own dialect while Peter and Paul were preaching at Rome and laying the foundations of the church.”

9. As they were going Jesus passed before them saying: May the Name deliver you. They came near to him, bowed down to him, and worshipped him.

10. Then Jesus said to them: Do not be afraid; tell my brothers that they should go to Galilee and there they will see me.

11. While they were going some of the guards entered the city and declared to the chief priests all that had happened.

12. They came together for counsel with the elders of the people. Then they gave much money to the horsemen

13. and said to them: Say that his disciples came by night and stole him while you were sleeping.

14. If this should come to the ears of Pilate we will tell him that he should leave you alone.

15. They took the money and said thus as they instructed them. This is the word [held] in secret among the Jews unto this day.

16. After this when his twelve disciples came to Galilee he appeared to them in the mountain where they had prayed.

17. When they saw him they worshipped him, but there were some of them who doubted him.

18. Jesus drew near to them and said to them: To me has been given all power in heaven and earth.

19. Go

20. and (teach) them to carry out all the things which I have commanded you forever.

Wie wir oben erkennen können, lauten die Verse 19. und  20:

  • Geh, und (lehre) sie alle Sachen hinaus zu tragen, was Ich euch für immer befohlen habe.“

Auch in den weiteren 3 englischen Bibelübersetzungen steht das Gleiche:

  • „Then, coming toward them, Jesus spoke, saying, ‘All power has been given me in heaven and on earth. So, go and make disciples in all nations IN MY NAME, teaching them to obey all the things that I commanded you. And [Look!] I’ll be with you every day until the end of the age.“ {Matthäus 28,18-20} nach Übersetzung 2001 – Bibel im amerikanischen Englisch
  • „Jesus approached and said to them, “All authority has been given to me in heaven and on earth. Consequently, when you go, disciple all nationalities IN MY NAME. Teach them to keep everything I commanded you to do. Understand this: I am with you every day until the consummation of the age!“ {Matthäus 28,18-20} MIT – Die Idiomatic Übersetzung des Neuen Testaments EN – 2006
  • „Yeshua [God is Salvation] drew near to them and said to them: “All power has been given to Me in heaven and earth”. “Go and make disciples, of all the nations, to believe IN MY NAME” “and teach them to observe all the words which I have commanded you, forever”{Matthäus 28,18-20} New Messianic Version Bible

Statt dem steht in der heutigen Bibel, dass die Apostel gehen sollen, und alle im Namen des Vaters, Sohnes und heiligen Geistes taufen sollen, was dem ganzen Rest des Neuen Testaments widerspricht, wo die Apostel alle ausschliesslich im Namen Jesu getauft haben! Und die wahre Bibel kann sich nie widersprechen! Die katholische Kirche, die auch mit Stolz verkündet, selber den Sabbath ersetzt zu haben, bestätigt auch selber (wie auch Wikipedia oder andere Enzyklopädien) den Matthäus 28,19 verändert zu haben:

  • „Ausschnitte aus der Apostelgeschichte oder aus den Briefen des heiligen Paulus. Diese weisen darauf hin, dass die älteste Form der Taufe ´im Namen des Herrn´ war“. „Ist es möglich diese Tatsachen mit dem Glauben zu versöhnen, dass Jesus Seinen Jüngern befohlen habe, in trinitarischer Form zu taufen? Hätte Jesus wirklich diese Anordnung gegeben, wäre es sicher, dass zumindest die erste apostolische Kirche diesem gefolgt hätte, und wir müssten die Spuren der Gehorsamkeit im Neuen Testament finden. Aber keine Spur wurde je gefunden. Die einzige Erklärung dieser Stille, mit der Anschauung des Antitraditionalismus ist, dass die kurze christologische Form original, und dass diese lange trinitarische Formel spätere Entwicklung war.“ {The Catholic University of America in Washington, D. C. 1923, New Testament Studies Number 5: The Lord’s Command To Baptize An Historical Critical Investigation. By Bernard Henry Cuneo, page 27} 
  • Basische Form unserer Profession des Glaubens nahm die Form im zweiten und dritten Jahrhundert in Verbindung mit der Zeremonie der Taufe.  So fern der Platz der Herkunft bekannt ist, kam dieser Text (Matheus 28,19) aus Rom.“ {Joseph Ratzinger (pope Benedict XVI): Introduction to Christianity, 1968 edition, pp. 82, 83.} 
  • „Die Taufformel  wurde im zweiten Jahrhundert von dem Namen Jesu Christus zu den  Worten der Vater, der Sohn und der heilige Geist seitens der katholischen Kirche geändert.“ {Britannica Encyclopedia, 11th Edition, Volume 3, page 365}

Durch diese unschlagbare Tatsachen, übergehen die entwaffneten Träger der Dreieinigkeitslehre auf folgende „Argumente“, und zeigen die Werke Tertulians (160.-220.) aus Kartaga, der viel früher vor Nicäa über die Dreieinigkeit schrieb. Bedeutet dieses, dass wenn eine Person damaliger Zeit ihre Ansicht schrieb, dieses ein Beweis der „Wahrheit“ dieser Lehre ist? Der Methode nach könnten wir ein paar hundert Jahre später mit den Büchern von Dr. Kellogg beweisen, dass wir an die fernöstliche Art des heiligen Geistes geglaubt hätten, oder dass die Apokryphen wahr wären. Wenn ein Abfall aber kommt, beginnt der immer im kleinen Kreis, und verbreitet sich langsam immer mehr bis zur kritischen Masse. Wenn Tertullian den damaligen Glauben wirklich vertrat, warum hat in Nicäa die Mehrheit der Bischöfe, die eigentlich die wahre arianische Lehre vertreten hatten, die Dreieinigkeit abgelehnt? Die arianische Lehre wird falsch beschrieben, mit der Behauptung, dass Jesus nicht als Gott anerkannt wird, was Lüge ist. Diese Lehre lehnt die Dreieinigkeit ab! Alle alten Adventisten inkl. Ellen White waren (semi) Arianer. 

Warum musste man den trinitarischen Vers nochmals im Jahre 381. in Konstantinopel endgültig einführen? Warum konnte Prof. Prescott 1919. zusammen mit den obersten Führern der GK keine Dreieinigkeit durchsetzen? Warum gab es entschlossenen Widerstand, wenn wir damals als Kirche längst an die Trinität geglaubt hätten? James White, bekannt als GRÖSSTER GEGNER der Dreieinigkeitslehre, hat laut der Behauptung in „Originaltexten“ angeblich genau diesen Vers bei der Taufe verwendet, ohne Widerstand von EGW. Wäre das die Wahrheit, würde dieses bedeuten, dass James White an das Eine geglaubt hat, aber diametral Entgegengesetztes ausgeübt hätte! 

Haben wir heute wirklich Originalbeweise, dass die Adventisten vor 1888, als EGW definitiv die letzten Reste des Einflusses verloren hatte, wirklich im Namen der Dreieinigkeit getauft wurden?

Was schrieb Ellen White wirklich über die Taufe? Auf Wessen Namen?

  • Als Bestätigung ihres Glaubens an Jesus, waren diese wieder getauft auf den Namen von Jesus.“ {Ellen White AA, p. 285.1}
  • „Nach der herrlichen Manifestation vom heiligen Geist an dem Tag der Pfingsten, hat Petrus die Menschen zur Buße und die Taufe auf dem Namen Jesu ermahnt, für die Vergebung ihrer Sünden;“ {Ellen White: Acts 2:38, 39 und GC ix.2}

Wie kommt es dann, dass es einige Zitate von EGW gibt, welche die Taufe „auf den Namen von Vater, Sohn und heiligen Geist“ beschreiben? Jedenfalls widersprechen diese ihren oberen Zitaten, sowie der ganzen Bibel. Es gibt viele Beweise, wie viele Zitate aus ihren Büchern entfernt wurden, und wie viele von der Seite infiltrierter Diener anderer Seite eingebracht wurden. Allerdings darf uns dieses nicht entmutigen, das wir die Bibel und den Geist der Weissagung ablehnen. Das einfachste Kriterium, damit wir mit Gebet erkennen können, ob ein Vers oder Zitat original ist, ist der Vergleich, ob der mit dem ganzem Rest der Bibel oder des Geistes der Weissagung harmonisiert, oder 180 Grad diametral anderes lehrt. 

Eine Sammlung von Beweisen gegen den modernen Wortlaut von Matthäus 28,19:

Die Enzyklopädie der Religion und Ethik:

  • „Wie in Matthäus 28,9 heißt es: Es ist das zentrale Beweisstück für die traditionelle (trinitarische) Sichtweise. Wenn sie unbestritten wäre, wäre dies natürlich entscheidend, aber ihre Glaubwürdigkeit wird aus text-, literatur- und geschichtskritischen Gründen bestritten.“ “As Matthew 28:19, it says: It is the central piece of evidence for the traditional (Trinitarian) view. If it were undisputed, this would, of course, be decisive, but its trustworthiness is impugned on grounds of textual criticism, literary criticism, and historical criticism.
  • „Die offensichtliche Erklärung für das Schweigen des Neuen Testaments über den dreieinigen Namen und die Verwendung einer anderen (JESUS NAME) Formel in Apostelgeschichte und Paulus ist, dass diese andere Formel die frühere war und die dreieinige Formel eine spätere Hinzufügung ist.“ “The obvious explanation of the silence of the New Testament on the triune name, and the use of another (JESUS NAME) formula in Acts and Paul, is that this other formula was the earlier, and the triune formula is a later addition.”

Edmund Schlink: Die Lehre von der Taufe:

  • „Der Taufbefehl in der Form von Matthäus 28,19 kann nicht der historische Ursprung der christlichen Taufe sein. Zumindest muss davon ausgegangen werden, dass der Text in einer von der [katholischen] Kirche erweiterten Form überliefert worden ist.“ (Seite 28) “The baptismal command in its Matthew 28:19 form can not be the historical origin of Christian baptism. At the very least, it must be assumed that the text has been transmitted in a form expanded by the [Catholic] church.”

The Tyndale New Testament Commentaries I:

  • „Es wird oft behauptet, dass die Worte ‘im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes’ nicht die ipsissima verba [genaue Worte] Jesu sind, sondern … eine spätere liturgische Hinzufügung.“ (Seite 275 ) “It is often affirmed that the words in the name of the Father, and of the Son, and of the holy Ghost are not the ipsissima verba [exact words] of Jesus, but…a later liturgical addition.”

Wilhelm Bousset: Kyrios Christianity:

  • „Das Zeugnis für die weite Verbreitung der einfachen Taufformel [im Namen Jesu] bis ins zweite Jahrhundert hinein ist so überwältigend, dass sogar in Matthäus 28:19 später die trinitarische Formel eingefügt wurde.“ (Seite 295) “The testimony for the wide distribution of the simple baptismal formula [in the Name of Jesus] down into the second century is so overwhelming that even in Matthew 28:19, the Trinitarian formula was later inserted.“

The Catholic Encyclopedia II:

  • „Die Taufformel wurde von der katholischen Kirche im zweiten Jahrhundert vom Namen Jesu Christi in die Worte Vater, Sohn und Heiliger Geist geändert.“ (Seite 263) “The baptismal formula was changed from the name of Jesus Christ to the words Father, Son, and holy Spirit by the Catholic Church in the second century.“

Hastings Dictionary of the Bible 1963:

  • „Die Trinität … ist nicht nachweisbar durch Logik oder durch biblische Beweise, … Der Begriff Trias wurde zuerst von Theophilus von Antiochia (ca. 180 n. Chr.) verwendet, … (Der Begriff Trias) findet sich nicht in der Schrift. ..“ „Der wichtigste trinitarische Text im NT ist die Taufformel in Mt 28,19 … Dieser Spruch aus der Zeit nach der Auferstehung, der in keinem anderen Evangelium oder sonstwo im NT zu finden ist, wurde von einigen Gelehrten als eine Einfügung in Matthäus angesehen. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass zu dem Gedanken Jünger zu machen gehört, dass diese belehrt werden, so dass der dazwischenliegende Hinweis auf die Taufe mit ihrer trinitarischen Formel vielleicht ein späterer Einschub in die Lehre war. Schließlich hat Eusebius’ Form des (altertümlichen) Textes (“in meinem Namen” statt im Namen der Dreieinigkeit) einige Befürworter gehabt. (Obwohl die trinitarische Formel jetzt im neuzeitlichen Matthäusbuch zu finden ist), garantiert dies nicht, dass sie aus der historischen Lehre Jesu stammt. Es ist zweifellos besser, die (trinitarische) Formel als aus dem frühen (katholisch) christlichen, vielleicht syrischen oder palästinensischen Taufgebrauch stammt (vgl. Didache 7,1-4), und als eine kurze Zusammenfassung der Lehre der (katholischen) Kirche über Gott, Christus und der Geist…“ (Seite 1015} “The Trinity…is not demonstrable by logic or by Scriptural proofs,…The term Trias was first used by Theophilus of Antioch (c AD 180),…(The term Trinity) not found in Scripture…” “The chief Trinitarian text in the NT is the baptismal formula in Mt 28:19…This late post-resurrection saying, not found in any other Gospel or anywhere else in the NT, has been viewed by some scholars as an interpolation into Matthew. It has also been pointed out that the idea of making disciples is continued in teaching them, so that the intervening reference to baptism with its Trinitarian formula was perhaps a later insertion into the saying. Finally, Eusebius’s form of the (ancient) text (“in my name” rather than in the name of the Trinity) has had certain advocates. (Although the Trinitarian formula is now found in the modern-day book of Matthew), this does not guarantee its source in the historical teaching of Jesus. It is doubtless better to view the (Trinitarian) formula as derived from early (Catholic) Christian, perhaps Syrian or Palestinian, baptismal usage (cf Didache 7:1-4), and as a brief summary of the (Catholic) Church’s teaching about God, Christ, and the Spirit:…”

The International Standard Bible Encyclopedia Vol. 4:

  • „Insbesondere Matthäus 28,19 kanonisiert nur eine spätere kirchliche Situation, dass ihr Universalismus den Tatsachen der frühchristlichen Geschichte widerspricht und ihre trinitarische Formel dem Mund Jesu fremd (ist).“ “Matthew 28:19 in particular only canonizes a later ecclesiastical situation, that its universalism is contrary to the facts of early Christian history, and its Trinitarian formula (is) foreign to the mouth of Jesus.“

The Schaff-Herzog Encyclopedia of Religious Knowledge:

  • „Jesus jedoch kann Seinen Jüngern nach Seiner Auferstehung diesen trinitarischen Taufbefehl nicht gegeben haben; denn das Neue Testament kennt nur eine Taufe auf den Namen Jesu (Apostelgeschichte 2,38; 8,16; 10,43; 19,5; Gal. 3,27; Röm. 6,3; 1 Kor. 1,13-15), die sogar noch im 2. und 3. Jahrhundert vorkommt, während die trinitarische Formel nur in Mt. 28,19 vorkommt, und dann erst wieder (in der) Didache 7,1 und Justin, Apol. 1,61 … Schließlich ist der ausgesprochen liturgische Charakter der Formel … seltsam; es war nicht Jesu Art solche Formeln zu machen … die formale Authentizität von Matt. 28,19 muss bestritten werden…“ (Seite 435) “Jesus, however, cannot have given His disciples this Trinitarian order of baptism after His resurrection; for the New Testament knows only one baptism in the name of Jesus (Acts 2:38; 8:16; 10:43; 19:5; Gal. 3:27; Rom. 6:3; 1 Cor. 1:13-15), which still occurs even in the second and third centuries, while the Trinitarian formula occurs only in Matt. 28:19, and then only again (in the) Didache 7:1 and Justin, Apol. 1:61…Finally, the distinctly liturgical character of the formula…is strange; it was not the way of Jesus to make such formulas… the formal authenticity of Matt. 28:19 must be disputed…“

Die (katholische) Jerusalemer Bibel:

  • „Es kann sein, dass diese Formel (dreieiniger Matthäus 28,19) soweit es die Fülle ihres Ausdrucks betrifft eine Widerspiegelung des (künstlichen) liturgischen Gebrauchs ist, der später in der ersten (katholischen) Gemeinschaft etabliert wurde. Es wird in Erinnerung bleiben, dass die Apostelgeschichte davon spricht ‚auf den Namen Jesu‘ zu taufen …“ “It may be that this formula, (Triune Matthew 28:19) so far as the fullness of its expression is concerned, is a reflection of the (Man-made) liturgical usage established later in the primitive (Catholic) community. It will be remembered that Acts speaks of baptizing “in the name of Jesus,”…”

New Revised Standard Version

  • „Moderne Kritiker behaupten, dass diese Formel fälschlicherweise Jesus zugeschrieben wird und dass sie die spätere (katholische) Kirchentradition repräsentiert, denn nirgendwo in der Apostelgeschichte (oder irgendeinem anderen Buch der Bibel) wird die Taufe mit dem Namen der Dreifaltigkeit vollzogen…“ “Modern critics claim this formula is falsely ascribed to Jesus and that it represents later (Catholic) church tradition, for nowhere in the book of Acts (or any other book of the Bible) is baptism performed with the name of the Trinity…”

James Moffett – Übersetzung des Neuen Testament:

In einer Fußnote zu Matthäus 28,19 macht er diese Aussage: 

  • „Es kann sein, dass diese (trinitarische) Formel, soweit es die Fülle ihres Ausdrucks betrifft, eine Widerspiegelung des etablierten (katholischen) liturgischen Gebrauchs ist. Später in der ersten (katholischen) Gemeinde wird daran erinnert, dass die Apostelgeschichte von der Taufe ‚im Namen Jesu‘ spricht, vgl. Apostelgeschichte 1,5f.“ (Seite 64) “It may be that this (Trinitarian) formula, so far as the fullness of its expression is concerned, is a reflection of the (Catholic) liturgical usage established later in the primitive (Catholic) community, It will be remembered that Acts speaks of baptizing “in the name of Jesus, cf. Acts 1:5 +.“

R. Bultmann – Theology of the New Testament 1951:

  • „Unter Kerygma der hellenistischen Kirche und der Sakramente. Die historische Tatsache, dass der Vers Matthäus 28,19 geändert wurde, wird sehr deutlich offen eingestanden. „Was den Ritus der Taufe betrifft, so wurde er normalerweise als ein Bad vollzogen, in das der Täufling vollständig untertauchte, und wenn möglich in fließendes Wasser, wie die Anspielungen auf Apg. 8,36, Heb. 10,22, Barn. 11,11 uns zu versammeln erlauben, und wie es in Did. 7,1-3 ausdrücklich heißt: Nach der letzten Passage [der apokryphen katholischen Didache] genügt es im Bedarfsfall, wenn Wasser [falsche katholische Besprengungslehre] dreimal auf den Kopf gegossen wird. Der Taufende benennt über dem Getauften den Namen des Herrn Jesus Christus“, später ausgeweitet [geändert] auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“(Seite 133) “Under Kerygma of the Hellenistic Church and the Sacraments. The historical fact that the verse Matthew 28:19 was altered is openly confesses to very plainly.“ “As to the rite of baptism, it was normally consummated as a bath in which the one receiving baptism completely submerged, and if possible in flowing water as the allusions of Acts 8:36, Heb. 10:22, Barn. 11:11 permit us to gather, and as Did. 7:1-3 specifically says. According to the last passage, [the apocryphal Catholic Didache] suffices in case of the need if water is three times poured [false Catholic sprinkling doctrine] on the head. The one baptizing names over the one being baptized the name of the Lord Jesus Christ,” later expanded [changed] to the name of the Father, Son, and the holy Spirit.”

Tom Harpur, ehemaliger Religionsredakteur des Toronto Star, informiert uns in seinem „Um Christi willen“ über diese Tatsachen:

  • „Alle außer den konservativsten Gelehrten stimmen darin überein, dass zumindest der letzte Teil dieses Befehls [Dreieiniger Teil von Matthäus 28,19] später eingefügt wurde. Die [trinitarische] Formel kommt nirgendwo sonst im Neuen Testament vor, und wir wissen aus den einzigen verfügbaren Beweisen [dem Rest des Neuen Testaments], dass die früheste Kirche Menschen nicht mit diesen Worten getauft hat (“im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes”), die Taufe war im Namen Jesu allein. So wird argumentiert, dass der Vers ursprünglich „sie auf meinen Namen taufen” lautete und dann ausgeweitet [geändert] wurde, um im [späteren katholisch-trinitarischen] Dogma zu funktionieren. Tatsächlich war die erste Ansicht, die von deutschen kritischen Gelehrten vorgebracht wurde – ebenso die Unitarier im neunzehnten Jahrhundert – von den meisten Gelehrten bereits 1919 angenommen, als Peakes Kommentar erstmals veröffentlicht wurde: „Die Kirche der ersten Tage (33 n. Chr.) befolgte diesen weltweiten (trinitarischen) Befehl nicht, auch wenn sie es kannten. Der Befehl, in den dreifaltigen Namen [Dreieinigkeit] zu taufen, ist eine späte Erweiterung der Lehre.“ (Seite  “All but the most conservative scholars agree that at least the latter part of this command [Triune part of Matthew 28:19] was inserted later. The [Trinitarian] formula occurs nowhere else in the New Testament, and we know from the only evidence available [the rest of the New Testament] that the earliest Church did not baptize people using these words (“in the name of the Father, and of the Son, and of the holy Ghost”) baptism was “into” or “in” the name of Jesus alone. Thus it is argued that the verse originally read “baptizing them in My Name” and then was expanded [changed] to work in the [later Catholic Trinitarian] dogma. In fact, the first view put forward by German critical scholars as well as the Unitarians in the nineteenth century, was stated as the accepted position of mainline scholarship as long ago as 1919, when Peake’s commentary was first published: “The Church of the first days (AD 33) did not observe this world-wide (Trinitarian) commandment, even if they knew it. The command to baptize into the threefold [Trinity] name is a late doctrinal expansion.“

Dr. Peake – The Bible Commentary 1919:

  • „Der Befehl auf den dreifaltigen Namen zu taufen, ist eine späte Erweiterung der Lehre. Anstelle der Worte sie ‚auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes‘ zu taufen sollten wir wahrscheinlich einfach „auf meinen Namen“ lesen.“ (Seite 723) “The command to baptize into the threefold name is a late doctrinal expansion. Instead of the words baptizing them in the name of the Father, and of the Son, and of the holy Ghost we should probably read simply “into My Name.“

Der katholische Kardinal und Papst Joseph Ratzinger:

Er bekennt sich zum Ursprung des wichtigsten Trinitätstextes von Matthäus 28,19:

  • „Die Grundform unseres Glaubensbekenntnisses hat sich im Laufe des zweiten und dritten Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Taufzeremonie herausgebildet. Der Text (Matthäus 28,19) stammt, was seinen Entstehungsort betrifft, aus der Stadt von Rom.“ “The basic form of our profession of faith took shape during the course of the second and third centuries in connection with the ceremony of baptism. So far as its place of origin is concerned, the text (Matthew 28:19) came from the city of Rome.“ 

Dr. Stuart G. Hall 1992 – Doctrine and Practice in the Early Church – Lehre und Praxis in der Alten Kirche:

Professor Stuart G. Hall war der ehemalige Lehrstuhlinhaber für Kirchengeschichte am King’s College, London, England. Dr. Hall macht die sachliche Aussage, dass die katholische trinitarische Taufe nicht die ursprüngliche Form der christlichen Taufe war, sondern das Original die Taufe auf den Namen Jesus war.

  • „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, „obwohl diese Worte nicht als Formel verwendet wurden wie es später war. Nicht alle Taufen entsprachen dieser Regel.“ Dr. Hall erklärt weiter: „Gebräuchlicher und vielleicht älter war das einfache „Im Namen des Herrn Jesus oder Jesus Christus“. Diese Praxis war unter Marcioniten und Orthodoxen bekannt; es ist sicherlich um 254 in Rom und Afrika Gegenstand von Kontroversen, wie das anonyme Traktat De rebaptismate („Über die Wiedertaufe“) zeigt.“ (Seiten 20-21) „In the name of the Father and of the Son and of the holy Spirit, “although those words were not used, as they later are, as a formula. Not all baptisms fitted this rule.” Dr Hall further, states: “More common and perhaps more ancient was the simple, “In the name of the Lord Jesus or, Jesus Christ.” This practice was known among Marcionites and Orthodox; it is certainly the subject of controversy in Rome and Africa about 254, as the anonymous tract De rebaptismate (“On rebaptism”) shows.“

Die Trinitätstaufe und der Text von Matthäus 28,19 stammten daher nicht von der ursprünglichen Kirche, die um 33 n. Chr. in Jerusalem begann. Es war vielmehr, wie die Beweise belegen, eine spätere Erfindung des römischen Katholizismus, die vollständig erfunden war. Sehr wenige kennen diese historischen Fakten.“

The Catholic University of America in Washington, D.C. 1923, New Testament Studies Nummer 5 – Bernard Henry Cuneo – Der Taufbefehl des Herrn: 

  • „Die Passagen in der Apostelgeschichte und den Briefen des hl. Paulus. Diese Passagen scheinen auf die früheste Form als Taufe im Namen des Herrn hinzuweisen.“ Auch wir finden. „Ist es möglich, diese Tatsachen wieder zu versöhnen mit dem Glauben, dass Christus seinen Jüngern befohlen hatte, in der Trigonform zu taufen? Hätte Christus einen solchen Befehl gegeben, dann ist es dringend, die apostolische Kirche würde ihn befolgt haben, und wir sollten einige Spuren dieses Gehorsams im Neuen Testament haben. Keine solche Spur kann gefunden werden. Die einzige Erklärung für dieses Schweigen, gemäß der antitraditionellen Sichtweise, ist, dass die kurze christologische (Jesus Name) Formel (das) Original war, und die längere Trigonformel war eine spätere Entwicklung.“ (Seite 27) “The passages in Acts and the Letters of St. Paul. These passages seem to point to the earliest form as baptism in the name of the Lord.” Also we find. “Is it possible to reconcile these facts with the belief that Christ commanded His disciples to baptize in the trine form? Had Christ given such a command, it is urged, the Apostolic Church would have followed Him, and we should have some trace of this obedience in the New Testament. No such trace can be found. The only explanation of this silence, according to the anti-traditional view, is this the short christological (Jesus Name) formula was (the) original, and the longer trine formula was a later development.“

Eusebius – The Demonstratio Evangelica:

Eusebius war der Kirchenhistoriker und Bischof von Cäsarea. Eusebius zitiert das frühe Matthäusbuch, das er in seiner Bibliothek in Cäsarea hatte. Laut diesem Augenzeugen eines unveränderten Matthäusbuches könnte dies das Originalbuch oder die erste Kopie des Matthäus-Originalbuches gewesen sein. Eusebius informiert uns im Originaltext von Matthäus 28,19 über die eigentlichen Worte Jesu an seine Jünger:

  • „Mit einem Wort und einer Stimme sagte Er zu Seinen Jüngern: „Geht hin und macht Jünger aus allen Nationen in Meinem Namen und lehrt sie, alles zu halten, was Ich euch befohlen habe.“ (Seite 152) “With one word and voice He said to His disciples: “Go, and make disciples of all nations in My Name, teaching them to observe all things whatsover I have commanded you.”

A History of The Christian Church 1953:

Prof. Dr. Williston Walker

Er war Professor für Kirchengeschichte an der Yale University. Seine Aussagen aus dem Jahr 1953:

  • „Bei den frühen Jüngern war die Taufe im allgemeinen ‚auf den Namen Jesu Christi‘. Es gibt keine Erwähnung der Taufe im Namen der Dreieinigkeit im Neuen Testament, außer dem Christus zugeschriebenen Befehl in Matthäus 28,19. Dieser Text ist früh, allerdings (aber nicht das Original). Es liegt dem Apostolischen Glaubensbekenntnis zugrunde und der Praxis, die in der Lehre (oder der Didache) und von Justin aufgezeichnet (*oder interpoliert) wurde. Die christlichen Führer des dritten Jahrhunderts behielten die Anerkennung der früheren Form und zumindest in Rom galt die Taufe im Namen Christi als gültig, wenn auch nicht die Regel, sicherlich seit der Zeit von Bischof Stephanus (254-257).“ (Seite 95) “With the early disciples generally baptism was “in the name of Jesus Christ.” There is no mention of baptism in the name of the Trinity in the New Testament, except in the command attributed to Christ in Matthew 28:19. That text is early, (but not the original) however. It underlies the Apostles’ Creed, and the practice recorded (*or interpolated) in the Teaching, (or the Didache) and by Justin. The Christian leaders of the third century retained the recognition of the earlier form, and, in Rome at least, baptism in the name of Christ was deemed valid, if irregular, certainly from the time of Bishop Stephen (254-257).“
  • „Dieser Text ist das erste von Menschenhand geschaffene römisch-katholische Glaubensbekenntnis, das der Prototyp für das spätere apokryphe apostolische Glaubensbekenntnis war. Matthäus 28,19 wurde zusammen mit dem apokryphen apostolischen Glaubensbekenntnis erfunden, um den sogenannten Häretikern und Gnostikern entgegenzuwirken, die auf den Namen Jesu Christi getauft haben! Obwohl Marcion in einigen seiner Lehren etwas verwirrt war, taufte er seine Bekehrten immer noch auf biblische Weise im Namen Jesu Christi. Matthäus 28,19 ist das erste nicht-biblische römisch-katholische Glaubensbekenntnis! Der falsche katholische Text von Matthäus 28,19 wurde erfunden, um die neuere dreieinige Trinitätslehre zu unterstützen. Daher ist Matthäus 28,19 nicht der ‚große Auftrag Jesu Christi‘. Matthäus 28,19 ist der große katholische Schwindel! Apostelgeschichte 2,38, Lukas 24,47 und 1. Korinther 6,11 geben uns die alten ursprünglichen Worte und Lehren von Jeschua/Jesus! Ist es nicht auch seltsam, dass Matthäus 28,19 in den alten Manuskripten von Sinaiticus, Curetonianus und Bobiensis fehlt? Während die Macht des Episkopats und die Bedeutung apostolischer (katholischer) Gründungskirchen dadurch stark angestiegen war, kam es in der gnostischen Krise zumindest im Westen zu einer entsprechenden Entwicklung des (menschengemachten, nicht-inspirierten Schein-)Glaubens. Mitte des zweiten Jahrhunderts war eine Art Unterricht vor der Taufe üblich. In Rom entwickelte sich dies offenbar zwischen 150 und 175 und wahrscheinlich im Gegensatz zum marcionitischen Gnostizismus zu einer Erklärung der Taufformel von Matthäus 28,19, der frühesten bekannten Form des sogenannten apostolischen Glaubensbekenntnisses.“ (Seite 61) “This Text is the first man-made Roman Catholic Creed that was the prototype for the later Apocryphal Apostles’ Creed. Matthew 28:19 was invented along with the Apocryphal Apostles’ Creed to counter so-called heretics and Gnostics that baptized in the name of Jesus Christ! Marcion although somewhat mixed up in some of his doctrine still baptized his converts the Biblical way in the name of Jesus Christ. Matthew 28:19 is the first non-Biblical Roman Catholic Creed! The spurious Catholic text of Matthew 28:19 was invented to support the newer triune, Trinity doctrine. Therefore, Matthew 28:19 is not the “Great Commission of Jesus Christ.” Matthew 28:19 is the great Catholic hoax! Acts 2:38, Luke 24:47, and 1 Corinthians 6:11 give us the ancient original words and teaching of Yeshua/ Jesus! Is it not also strange that Matthew 28:19 is missing from the old manuscripts of Sinaiticus, Curetonianus and Bobiensis? While the power of the episcopate and the significance of churches of apostolical (Catholic) foundation was thus greatly enhanced, the Gnostic crisis saw a corresponding development of (man-made non-inspired spurious) creed, at least in the West. Some form of instruction before baptism was common by the middle of the second century. At Rome this developed, apparently, between 150 and 175, and probably in opposition to Marcionite Gnosticism, into an explication of the baptismal formula of Matthew 28:19 the earliest known form of the so-called Apostles Creed.“

Die Anfänge des Christentums: Die Apostelgeschichte Band 1, Prolegomena 1 – F. J. Foakes Jackson + Kirsopp Lake – The Jewish Gentile, and Christian Backgrounds Version 1979:

  • „Es gibt bezüglich dem sakramentalen Charakter der Taufe um die Mitte des ersten Jahrhunderts in den Kreisen, die durch die Paulusbriefe repräsentiert werden, wenig Zweifel, und im zweiten Jahrhundert ist er unbestreitbar. Die Frage ist, ob sie in dieser (trinitarischen) Form auf Jesus zurückgeführt werden kann, und wenn nicht, welches Licht dann auf ihre Geschichte durch die Analyse der synoptischen Evangelien und der Apostelgeschichte geworfen wird. Gemäß der katholischen Lehre wurde die (traditionell dreieinige) Taufe von Jesus angeordnet. Man sieht leicht wie wichtig das war für den Glauben an die sakramentale Wiedergeburt. Mysterien oder Sakramente waren immer die Einrichtung des Herrn des Kultes; durch sie, und nur durch sie, wurden ihre übernatürlichen Wohltaten von den Gläubigen erlangt. Trotzdem, wenn Beweise etwas zählen, dann sind wenige Punkte in der Frage der Evangelien so klar wie die Unwahrscheinlichkeit dieser Lehre. Der Grund für diese Behauptung ist das Fehlen jeglicher Erwähnung der christlichen Taufe in Markus, Q oder dem dritten Evangelium, und die verdächtige Natur des Berichts über seine Einsetzung in Matthäus 28,19: ‚Geht hinaus in die ganze Welt und macht alle Heiden (Völker) zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes‘. Es ist sogar nicht sicher, ob dieser Vers als Teil des echten Matthäustextes zu betrachten ist. Tatsächlich findet sich kein anderer Text in irgendwelchen erhaltenen Manuskripten, in keiner Sprache, aber es ist zweifelhaft, ob Justin Martyr, obwohl er die Trigonformel verwendete, sie in seinem Text der Evangelien fand; Hermas scheint sie nicht zu kennen; die Zeugnisse der Didache sind mehrdeutig, und Eusebius zitiert sie gewöhnlich, wenn auch nicht immer, in einer anderen Form: ‚Geht hinaus in die ganze Welt und macht aus allen Heiden Jünger in Meinem Namen‘. Keiner der mit den Tatsachen der Textgeschichte und patristischen Beweisen vertraut ist wird bezweifeln können, dass die Tendenz darin bestanden hätte den eusebischen Text (in Meinem Namen) durch die kirchliche (katholische dreieinige) Taufformel zu ersetzen, so dass die Transkriptionsevidenz sicherlich auf der Seite des Textes liegt, der die Taufe weglässt. Aber es ist unnötig, diesen Punkt lange zu diskutieren, denn selbst wenn der gewöhnliche (moderne Trinitäts-) Text von Matthäus 28,19 zuverlässig wäre, kann er keine historische Tatsache darstellen. Hätten sie getauft wie die Apostelgeschichte es berichtet – und Paulus scheint die Aussage ‚im Namen des Herrn Jesus‘ zu bestätigen – wenn der Herr selbst ihnen befohlen hätte, die (katholische trinitarische) Formel der Kirche zu verwenden? In jedem Punkt ist der Befund in der Apostelgeschichte ein überzeugender Beweis dafür, dass die in Matthäus 28,19 verkörperte (katholische) Tradition ein spätes (nicht-biblisches Glaubensbekenntnis) und unhistorisch ist. Weder im dritten Evangelium noch in der Apostelgeschichte findet sich ein Hinweis auf die (katholische trinitarische) matthäische Tradition oder eine Erwähnung der Institution der (katholischen trinitarischen) christlichen Taufe. Dennoch finden wir wenig später in der Erzählung mehrere Hinweise auf die Wassertaufe im Namen des Herrn Jesus als Teil anerkannter (früh-)christlicher Praxis. Damit stehen wir vor dem Problem eines christlichen Ritus, der nicht direkt Jesus zugeschrieben, aber als vermeintlich universelle (und ursprüngliche) Praxis angenommen wird. Dass es so war wird durch die Briefe bestätigt, aber die wichtigen Tatsachen sind alle in der Apostelgeschichte enthalten.“ Ebenfalls im selben Buch auf Seite 336 in der Fußnote Nummer eins macht Professor Lake eine erstaunliche Entdeckung in der sogenannten Lehre oder Didache. Die Didache hat einen erstaunlichen Widerspruch, d.h. darin gefunden. Eine Passage bezieht sich auf die Notwendigkeit der Taufe im Namen des Herrn, der Jesus ist, die andere berühmte Passage lehrt eine trinitarische Taufe. Lake erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die apokryphe Didache oder das frühkatholische Kirchenhandbuch möglicherweise auch bearbeitet oder geändert wurden, um die spätere Trinitätslehre zu fördern. Es ist eine historische Tatsache, dass die katholische Kirche ihre Bekehrten einst auf den Namen Jesu taufte, später aber auf die Dreifaltigkeitstaufe umstellte. 1. In der eigentlichen Beschreibung der Taufe in der Didache wird die Trigonformel (Dreifaltigkeit) verwendet; in der Instruktion zur Eucharistie (Kommunion) ist die Aufnahmebedingung die Taufe im Namen des Herrn. Es ist offensichtlich, dass im Fall eines Manuskripts aus dem 11. Jahrhundert * die Trigonformel fast sicher in die Beschreibung der Taufe eingefügt wurde, während die weniger übliche Formel die Möglichkeit hatte der Aufmerksamkeit zu entgehen, wenn sie nur beiläufig verwendet wurde.“ (Seiten 335-337) “There is little doubt as to the sacramental nature of baptism by the middle of the first century in the circles represented by the Pauline Epistles, and it is indisputable in the second century. The problem is whether it can in this (Trinitarian) form be traced back to Jesus, and if not what light is thrown upon its history by the analysis of the synoptic Gospels and Acts. According to Catholic teaching, (traditional Trinitarian) baptism was instituted by Jesus. It is easy to see how necessary this was for the belief in sacramental regeneration. Mysteries, or sacraments, were always the institution of the Lord of the cult; by them, and by them only, were its supernatural benefits obtained by the faithful. Nevertheless, if evidence counts for anything, few points in the problem of the Gospels are so clear as the improbability of this teaching. The reason for this assertion is the absence of any mention of Christian baptism in Mark, Q, or the third Gospel, and the suspicious nature of the account of its institution in Matthew 28:19: “Go ye into all the world, and make disciples of all Gentiles (nations), baptizing them in the name of the Father, the Son, and the holy Spirit.” It is not even certain whether this verse ought to be regarded as part of the genuine text of Matthew. No other text, indeed, is found in any extant manuscripts, in any language, but it is arguable that Justin Martyr, though he used the trine formula, did not find it in his text of the Gospels; Hermas seems to be unacquainted with it; the evidence of the Didache is ambiguous, and Eusebius habitually, though not invariably, quotes it in another form, “Go ye into all the world and make diciples of all the Gentiles in My Name.“ No one acquainted with the facts of textual history and patristic evidence can doubt the tendency would have been to replace the Eusebian text (In My Name) by the ecclesiastical (Catholic Trinitarian) formula of baptism, so that transcriptional evidence is certainly on the side of the text omitting baptism. But it is unnecessary to discuss this point at length, because even if the ordinary (modern Trinity) text of Matthew 28:19 be sound it can not represent historical fact. Would they have baptized, as Acts says that they did, and Paul seem to confirm the statement ‘in the name of the Lord Jesus’ if the Lord himself had commanded them to use the (Catholic Trinitarian) formula of the Church? On every point the evidence of Acts is convincing proof that the (Catholic) tradition embodied in Matthew 28:19 is a late (non-Scriptural Creed) and unhistorical. Neither in the third gospel nor in Acts is there any reference to the (Catholic Trinitarian) Matthaean tradition, nor any mention of the institution of (Catholic Trinitarian) Christian baptism. Nevertheless, a little later in the narrative we find several references to baptism in water in the name of the Lord Jesus as part of recognized (Early) Christian practice. Thus we are faced by the problem of a Christian rite, not directly ascribed to Jesus, but assumed to be a universal (and original) practice. That it was so is confirmed by the Epistles, but the facts of importance are all contained in Acts.“ Also in the same book on page 336 in the footnote number one, Professor Lake makes an astonishing discovery in the so-called Teaching or Didache. The Didache has an astonishing contradiction i.e. found in it. One passage refers to the necessity of baptism in the name of the Lord, which is Jesus the other famous passage teaches a Trinitarian Baptism. Lake raises the probability that the apocryphal Didache or the early Catholic Church Manual may have also been edited or changed to promote the later Trinitarian doctrine. It is a historical fact that the Catholic Church at one time baptized its converts in the name of Jesus but later changed to Trinity baptism. 1. In the actual description of baptism in the Didache the trine (Trinity) formula is used; in the instructions for the Eucharist (communion) the condition for admission is baptism in the name of the Lord. It is obvious that in the case of an eleventh-century manuscript *the trine formula was almost certain to be inserted in the description of baptism, while the less usual formula had a chance of escaping notice when it was only used incidentally.“ (Pages 335-337)

Dieser Text ist ein Ausschnitt aus dem Buch Erstes Gebot oder die Dreieinigkeit in dem alle Zitate von Ellen White zusätzlich auch auf Englisch stehen.

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